Die hauseigene Notiz-App auf dem iPhone oder iPod tut was sie soll: Sie speichert Notizen. Doch was, wenn man die Notiz auf dem iPhone auch auf dem iPod oder iPad braucht? Oder sogar auf dem Mac? Dafür hat Junecloud Abhilfe geschaffen: Mit der App Notefile. Hiermit kann man die Notizen in der Cloud syncen und hat sie somit auf jedem iDevice, auf dem Notefile installiert ist.
Da es eine Universal-App ist, kostet es also nicht mehr, wenn man diese auch auf dem iPad will. Und für den Mac gibt‘s ein kostenloses Dashboard-Widget, das von der Herstellerseite geladen werden kann. Kombiniert mit dem schlichten Design, mit dem Notefile daher kommt, ist es perfekt für jeden, der einfach nur eine Notiz speichern will, und nicht von kurvigen Schriftarten, oder liniertem Papier gestört werden möchte.
3,99€ für eine Notiz-App ist zwar nicht gerade billig für eine Notiz-App, aber dafür ist die App perfekt durchdacht.
Letzte Woche bin ich durch MacStories.net auf einen genialen Webbrowser für iPhone, iPod und sogar iPad aufmerksam geworden: Grazing nennt sich das gute Stück aus dem Hause Thinkbitz. Da dem Safari unter iOS4 einige Funktionen fehlen, haben sich die Herren von Thinkbitz einen eigenen Browser zusammengestellt, und alle fehlenden Wünsche der Kunden mit reingepackt. Egal, ob Fullscreen, mehr Tabs, Gestensteuerung, Desktop Push und mehr.. alles ist drin.
Besonders schön finde ich die Tab-Ansicht, die sich sogar unter dem Surfen öffnen lässt, wenn man einen Finger vom unteren Bildschirmrand nach oben zieht. Somit hat man alle Tabs in einer Kleinansicht da, und sieht sofort, was da alles offen ist. Zieht man noch weiter nach oben, springt der Browser in den Fullscreenmode. Macht man hier dasselbe nochmal, kann man auch wieder den Vollbildmodus verlassen.
Wenn Thinkbitz dem Browser auch noch die Funktionen verpasst, die Apple dem Safari unter iOS5 gegeben hat, ersetzt er für mich sogar den Standardbrowser im neuen OS.
Wer sich Grazing mal näher anschauen möchte, kann es sich im AppStore für 1,59€ holen.
Seit heute morgen ist die erste App des ZDF im App Store. Damit lässt sich jetzt auf iPhone, iPod touch und iPad die Sendungssammlung des ZDFs aufrufen. Vorher gestaltete sich das etwas schwierig, die Online-Mediathek basiert auf Adobes Flash, was ja bekanntlich nicht auf iOS-Devices unterstützt wird.
Bleibt nur noch zu hoffen, dass auch eine heute.de-App nach dem Vorbild der Tagesschau-App erscheint und die restliche Medienwelt keine Einwände vorzuweisen hat.
Jetzt heißt es schnell zugreifen, die App Quick Snap, bringt den heiß begehrten Hardware Auslöser für das iPhone, jedoch dürfte dieser Spaß nicht lange im App-Store überleben, da Apple eine zweit-Belegung der Hardware Buttons untersagt. Unter anderem hatte die App Camera + einen solchen Hardware Button, sie wurde umgehend aus dem App Store entfernt.
Einen Unfall wünscht sich keiner gern und wenn es so weit ist, dann herrscht Chaos und Unsicherheit. Wie soll man sich denn nun verhalten? Beispielsweise bei einem Wildunfall? Wann soll man die Unfallstelle räumen und wann besser nicht? Wann muss die Polizei verständigt werden und wann nicht? Alles Fragen, die man zuvor schon abgearbeitet hat, die aber im Moment, in dem man sie braucht, verflogen sind, als hätte man sie sich nie gestellt.
Diesen ganzen Problemen will Volkswagen mit einer einzigen kleinen App entgegentreten. Das Hauptaugenmerk der App liegt auf einem Schritt-für-Schritt Unfallratgeber, von der Verständigung von Rettungsdiensten und Polizei über Online-Schadensmeldung – hierzu später mehr – bis hin zur Werkstattsuche.
Widmen wir uns mal der Online-Schadensmeldung. Sollte man seinen Golf (usw, ich will hier ja kein Produkt diskriminieren) gegen die Wand gefahren haben und zufällig beim Volkswagen VersicherungsService versichert sein, dann kann man direkt über die App den Unfall melden. Leider konnte ich den kompletten Ablauf nicht testen, ein Unfallauto stand nicht zur Verfügung.
Neben der Eingabe der Daten des “Unfallpartners” und des Schadenhergangs lassen sich Fotos anfertigen und eine Unfallskizze zeichnen. Diese kann mit einem einzigen Fingertipp direkt an die Versicherung verschickt werden. Ein Werkstatt-Finder ist auch integriert und über die Google Maps-App kann man sich direkt “auf die Hebebühne” navigieren lassen. Sollte man einen persönlichen Ansprechpartner brauchen, dann schlägt einem die Unfallhile-App immer die richtige Telefonnummer vor.
Damit man die App aber nicht nur im Problemfall aufruft und vorher besser kennenlernt, haben die Entwickler noch ein kleines Feature eingebaut, dass jedem Autofahrer recht ist. Es handelt sich dabei um einen Parkplatzfinder. Die App merkt sich die aktuelle Parkposition und navigiert den Autofahrer danach wieder zu seinem Fortbewegungsmittel. Nebenbei ist auch ein Parktimer eingebaut, so kann man sich ärgerliche Knöllchen vom Hals halten. Eine kleine Taschenlampenfunktion ist auch integriert, sowie Unwetterwarnungen.
Fast schon Dreiviertel der Bevölkerung in Deutschland leidet an Rückenschmerzen, da sie einfach nur noch vor dem PC sitzen, Auto fahren oder einfach im Büro arbeiten. Dadurch können schnell Rückenschmerzen oder sogar Bandscheibenvorfälle entstehen. Mit ein bisschen Übung könnte dies aber vermieden werden.
Mit dem App RückenDoc (für iPad RückenDocHD) kann die Rückenmuskulatur trainiert und damit auch das Schmerzrisiko verringert werden. Die Entwickler Hanno Welsch und Karin Müller haben mit Dr. med. Philipp Tanner 5 Trainingseinheiten bzw. -programme entwickelt, mit Fotos und sogar Videos zu den einzelnen Übungen, damit man sie nicht falsch macht. Dazu kann man noch eine Stoppuhr mitlaufen lassen. In einer Kalenderübersicht sieht man seine durchgeführten Übungen und kann sich so auf die nächsten stürzen.
Außerdem sind Videos vorhanden, die den Aufbau der Rumpfmuskulatur und der Wirbelsäule zeigen, und wie ein Bandscheibenvorfall entsteht.
Alles in Allem eine sehr gelungene App, die auch zuerst mal in der Lite-Version geladen werden kann, und dann, wenn sie einem gefällt, entweder für das iPad oder iPhone kaufen kann.
Für einige Kunstbegabte oder einfach nur Hobby-Töpferer gibt es nun eine iPad-App namens Pottery HD. Die App ist sehr simpel aufgebaut, einfach starten und lostöpfern.
Ein richtiges Tutorial gibt es nicht, und braucht man auch nicht, es ist wirklich fast schon zu einfach Beim ersten Starten einfach mal den Create-Modus starten und drauf los arbeiten. Dann merkt man, dass eine Mail kommt und der erste Auftrag zur Verfügung steht. Es werden immer wieder Aufträge per Mail kommen, natürlich inklusive Bild. Diese kleinen Kunstwerke soll man dann nachbauen und verkaufen. Je näher es an dem Original ist, desto mehr Geld bekommt man dafür. Man kann sich dann im Shop mehr Materialien, Brushes oder Muster kaufen und dann seine Kunst noch besser und schöner machen.
Der Hintergrund, also die freie Natur, reagiert auf die Bewegung des iPads. Es wirkt alles so real, dass man fast vergisst, dass es nur eine App ist .
Eine tolle App, bei der man auch zuerst eine Lite-Version testen kann.