Seit heute morgen ist die erste App des ZDF im App Store. Damit lässt sich jetzt auf iPhone, iPod touch und iPad die Sendungssammlung des ZDFs aufrufen. Vorher gestaltete sich das etwas schwierig, die Online-Mediathek basiert auf Adobes Flash, was ja bekanntlich nicht auf iOS-Devices unterstützt wird.
Bleibt nur noch zu hoffen, dass auch eine heute.de-App nach dem Vorbild der Tagesschau-App erscheint und die restliche Medienwelt keine Einwände vorzuweisen hat.
Jetzt heißt es schnell zugreifen, die App Quick Snap, bringt den heiß begehrten Hardware Auslöser für das iPhone, jedoch dürfte dieser Spaß nicht lange im App-Store überleben, da Apple eine zweit-Belegung der Hardware Buttons untersagt. Unter anderem hatte die App Camera + einen solchen Hardware Button, sie wurde umgehend aus dem App Store entfernt.
Einen Unfall wünscht sich keiner gern und wenn es so weit ist, dann herrscht Chaos und Unsicherheit. Wie soll man sich denn nun verhalten? Beispielsweise bei einem Wildunfall? Wann soll man die Unfallstelle räumen und wann besser nicht? Wann muss die Polizei verständigt werden und wann nicht? Alles Fragen, die man zuvor schon abgearbeitet hat, die aber im Moment, in dem man sie braucht, verflogen sind, als hätte man sie sich nie gestellt.
Diesen ganzen Problemen will Volkswagen mit einer einzigen kleinen App entgegentreten. Das Hauptaugenmerk der App liegt auf einem Schritt-für-Schritt Unfallratgeber, von der Verständigung von Rettungsdiensten und Polizei über Online-Schadensmeldung – hierzu später mehr – bis hin zur Werkstattsuche.
Widmen wir uns mal der Online-Schadensmeldung. Sollte man seinen Golf (usw, ich will hier ja kein Produkt diskriminieren) gegen die Wand gefahren haben und zufällig beim Volkswagen VersicherungsService versichert sein, dann kann man direkt über die App den Unfall melden. Leider konnte ich den kompletten Ablauf nicht testen, ein Unfallauto stand nicht zur Verfügung.
Neben der Eingabe der Daten des “Unfallpartners” und des Schadenhergangs lassen sich Fotos anfertigen und eine Unfallskizze zeichnen. Diese kann mit einem einzigen Fingertipp direkt an die Versicherung verschickt werden. Ein Werkstatt-Finder ist auch integriert und über die Google Maps-App kann man sich direkt “auf die Hebebühne” navigieren lassen. Sollte man einen persönlichen Ansprechpartner brauchen, dann schlägt einem die Unfallhile-App immer die richtige Telefonnummer vor.
Damit man die App aber nicht nur im Problemfall aufruft und vorher besser kennenlernt, haben die Entwickler noch ein kleines Feature eingebaut, dass jedem Autofahrer recht ist. Es handelt sich dabei um einen Parkplatzfinder. Die App merkt sich die aktuelle Parkposition und navigiert den Autofahrer danach wieder zu seinem Fortbewegungsmittel. Nebenbei ist auch ein Parktimer eingebaut, so kann man sich ärgerliche Knöllchen vom Hals halten. Eine kleine Taschenlampenfunktion ist auch integriert, sowie Unwetterwarnungen.
Fast schon Dreiviertel der Bevölkerung in Deutschland leidet an Rückenschmerzen, da sie einfach nur noch vor dem PC sitzen, Auto fahren oder einfach im Büro arbeiten. Dadurch können schnell Rückenschmerzen oder sogar Bandscheibenvorfälle entstehen. Mit ein bisschen Übung könnte dies aber vermieden werden.
Mit dem App RückenDoc (für iPad RückenDocHD) kann die Rückenmuskulatur trainiert und damit auch das Schmerzrisiko verringert werden. Die Entwickler Hanno Welsch und Karin Müller haben mit Dr. med. Philipp Tanner 5 Trainingseinheiten bzw. -programme entwickelt, mit Fotos und sogar Videos zu den einzelnen Übungen, damit man sie nicht falsch macht. Dazu kann man noch eine Stoppuhr mitlaufen lassen. In einer Kalenderübersicht sieht man seine durchgeführten Übungen und kann sich so auf die nächsten stürzen.
Außerdem sind Videos vorhanden, die den Aufbau der Rumpfmuskulatur und der Wirbelsäule zeigen, und wie ein Bandscheibenvorfall entsteht.
Alles in Allem eine sehr gelungene App, die auch zuerst mal in der Lite-Version geladen werden kann, und dann, wenn sie einem gefällt, entweder für das iPad oder iPhone kaufen kann.
Für einige Kunstbegabte oder einfach nur Hobby-Töpferer gibt es nun eine iPad-App namens Pottery HD. Die App ist sehr simpel aufgebaut, einfach starten und lostöpfern.
Ein richtiges Tutorial gibt es nicht, und braucht man auch nicht, es ist wirklich fast schon zu einfach Beim ersten Starten einfach mal den Create-Modus starten und drauf los arbeiten. Dann merkt man, dass eine Mail kommt und der erste Auftrag zur Verfügung steht. Es werden immer wieder Aufträge per Mail kommen, natürlich inklusive Bild. Diese kleinen Kunstwerke soll man dann nachbauen und verkaufen. Je näher es an dem Original ist, desto mehr Geld bekommt man dafür. Man kann sich dann im Shop mehr Materialien, Brushes oder Muster kaufen und dann seine Kunst noch besser und schöner machen.
Der Hintergrund, also die freie Natur, reagiert auf die Bewegung des iPads. Es wirkt alles so real, dass man fast vergisst, dass es nur eine App ist .
Eine tolle App, bei der man auch zuerst eine Lite-Version testen kann.
Der Hersteller Chillingo hat seine äußerst erfolgreichen Spiele “Cut The Rope” und (seit neuestem auch der Chillingo-Gruppe angehörend) “Angry Birds” für das iPad in den jeweiligen HD-Versionen rausgebracht. Ich konnte beide mal testen und bin natürlich begeistert, wie ich es auch schon bei den iPhone-Versionen waren.
Bei Cut The Rope ist es das Ziel, einen kleinen Frosch mit Süßigkeiten zu füttern. Klingt einfach, ist es aber nicht, denn Spinnen, die die Süßigkeiten auffressen wollen, oder Drähte, die diese zerbrechen lassen, » Weiterlesen: Cut The Rope und Angry Birds auf dem iPad
Im App Store finden sich so einige Apps, die nur als Partygag gedacht sind. Eine neue möchte ich in diesem Artikel vorstellen. Insgeheim habe ich diese App schon in “Hinterteilanalysator” umbenannt, der eigentliche Name ist Pop-o-meter.
Der eigentliche Sinn besteht darin, den Po einer fotografierten Person zu analysieren und lustige Sprüche auszuspucken. Die damit erstellten Auswertungen lassen sich per E-Mail, Twitter und Facebook weitergeben.
Ein lustiger Partygag allemal, für den professionellen Einsatz wohl eher nicht gedacht. Die 79 Cent sind aber definitiv sinnvoll angelegt! In diesem Sinne: Frohes Pop-o-lysieren